
NEU:
Newsletter im Archiv |
Sehr geehrte Damen und Herren,
nun ist der Winter zurück und die Coronaviren mutieren. Wir
werden also noch länger keinen persönlichen Kontakt haben, uns
nicht bei Ausstellungen, Konzerten oder Theaterbesuchen treffen.
Dafür wieder ein paar Neuigkeiten aus dem Angebot:
Vier Plastiken von Heinz Beberniß.
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Usbekin, auf dem Weg zum Basar, 1964
Höhe: 46 cm
Bronze, Guss: Wilfried Hann, Wegendorf
bezeichnet: HB
(Kundenaufnahme, bearbeitet) |
Sina aus Buchara, 1964
Höhe: 58 cm
Bronze, Guss: Noack, Leipzig
bezeichnet: HB
(Kundenaufnahme, bearbeitet) |
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Thalia, 1984
Höhe: 70 cm
Bronze, Guss: Noack, Leipzig
bezeichnet: H. Beberniß 84
Werkfoto: Hermann Büchner |
Otto Müller mit Skizzenblock und Stift, 1982
Höhe: 63 cm
Bronze, Guss: Noack, Leipzig
bezeichnet: HB
(Kundenaufnahme, bearbeitet) |
Heinz Beberniß ist 1920 in Halle geboren und 2012 ebenfalls in
Halle verstorben.
Er studierte von 1937 bis 1939 an der »Burg« bei Gustav Weidanz
und Herbert Post. 1939 - 1940 Weiterbildung an der
Martin-Lutheruniversität Halle in Anatomie bei Prof. Alveris,
1949 - 1950 Studium der Kunstgeschichte bei Prof. Wiesner und
Prof. Worringer.
Ab 1947 war er freischaffender Künstler in Halle (Saale).
Gefördert wurde seine Arbeit ab den 1960er Jahren durch Aufträge
der Leunawerke. Er ist eines der Gründungsmitglieder der
Vereinigung hallescher Künstler (VhK). 1958-1974 war er
Vorsitzender der Sektion Bildhauer in der Bezirksorganisation
Halle (Saale) des Verbandes Bildender Künstler der DDR.
Beberniß schuf über 370 Plastiken (Stand: 2001), darunter
Statuetten, Großplastiken, Stelen und Brunnen. In Halle und
Leuna finden sich zusammen über 20 seiner Kunstwerke im
öffentlichen Raum, weiter in Chemnitz, Dessau, Halle (Saale),
Molmerswende, Nordhausen, Sangerhausen, Sondershausen und Zeitz.
Heinz Beberniß hatte Ausstellungen in der DDR, der BRD, in
Frankreich, Indien, Polen, Rumänien und in der Sowjetunion.
Folgende Preise erhielt Heinz Beberniß: 1960 Händelpreis des
Rates des Bezirkes Halle, 1962 Kunstpreis der Stadt Halle in
Silber, 1971 Kunstpreis von Halle-Neustadt, 1972 Kunstpreis der
Stadt Halle in Gold, 1974 Gottfried-August-Bürger-Ehrenpreis,
1988 Erdmannsdorf-Ehrenplakette der Stadt Dessau.
Zu Beginn der 60er Jahre organisierte der Verband Bildender
Künstler der DDR für einige seiner Mitglieder Studienreisen in
die zentralasiatische Republik Usbekistan, die damals zur
Sowjetunion gehörte. Im Ergebnis dieser Reise sind die beiden
folgenden Plastiken entstanden:
Es gibt keinen künstlerischen Nachlass von Henz Beberniß mehr,
zumindest niemanden, der sich um diesen kümmert. Auch Originale,
von denen gegossen werden könnte, sind nicht vorhanden. Nur aus
privater Hand kommen vereinzelt seine Plastiken auf den
Kunstmarkt.
Ebenfalls aus privater Hand
biete ich an:
Jürgen Weber
Sklavin
Bronze, 3. von zehn Güssen
33 x 9 x 9 cm
Herkunft:
Galerie Sculptur, Bamberg, Kaufdatum: 2005
Im Jahre 2014 zeigte ich im Kabinett des Showrooms im
stilwerk Berlin eine
Ausstellung mit Werken von Jürgen Weber aus
Braunschweig (1928 bis 2017).
Renate Weber (Schauspielerin und Regisseurin), die Witwe
von Jürgen Weber hielt damals die beeindruckende Rede
»Mein Leben mit Jürgen Weber«.
Sie stand Modell für diese Plastik.
(Kundenaufnahme, bearbeitet) |
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Wenn
der Winter oder die Corona-Pandemie Ihnen freie Zeit beschert,
schauen Sie sich doch noch einmal die
vergangenen Newsletter an. Neuerdings einfach aufzurufen über
den Link am Fuß der Homepage meiner
Internetpräsenz
- oder einfach
hier klicken.
Sie finden darin verschiedene interessante Angebote:
die schöne Beethovenmedaille und das Sündenböckchen von Anna
Franziska Schwarzbach beispielsweise.
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Kein
Bildhauer hat dem Faun eine Frau beschert, nur Richard Heß
schuf 1995
Faun und Faunin, Plastiken, von denen die Auflage verkauft ist,
und die nun aus privater Hand angeboten werden, beide gegossen
von Richard Barth in Rinteln.
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Homage á Picasso (Faun), 1995
Bronze, 20 Güsse + 5 mal E.A., Werkverzeichnisnummer:
487 |
Kleine Faunin, 1995
Bronze, 9 Güsse Werkverzeichnisnummer: 489 |
Eine
weitere, sehr seltene Plastik auf dem Markt, von
Annemarie Haage
geboren: 1917 in Berlin, gestorben nach 1974 in Berlin
Liegende Antilope II, 1964
Bronze, Auflage unbekannt (diese liegen bei anderen
Plastiken zwischen 5 und 10), 38 x 30 x 15 cm
Ich wünsche eine gute Zeit, bleiben Sie gesund!
Ihr Wilfried Karger |
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