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Medienecho

 

Ausstellung im Entrée des showrooms
im stilwerk Berlin

»RONIN«
von Dirk Wunderlich

14. Februar bis 11. April 2020

geöffnet Di – Fr 14 – 19, Sa 10 – 19 Uhr
bei freiem Eintritt

PDF der Einladung

 

Eröffnung
am Donnerstag, dem 13. Februar 2020, 19 Uhr

Es spricht: Christoph Tannert
Künstlerhaus Bethanien, Berlin  Redeauszug

Werkabbildungen  Biografie  Bilder von der Eröffnung/Ausstellung

Dirk Wunderlich ist 1961 in Berlin geboren, absolvierte nach dem Abitur eine Stuckateurslehre und belegte von 1982 bis 1986 ein Abend- und Gaststudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, seit 1986 ist er freiberuflich tätig. 1997 übersiedelte er nach Mecklenburg-Vorpommern, 2011 erhielt er den Kunstpreis der Hansestadt Rostock.

Dirk Wunderlich schafft Figurationen aus Kunstharzen und Pigmenten oder aus Bambus, Leim und Draht in ausgefeilter exquisiter Handwerksarbeit, zweckfreie Formen in funktionaler Schönheit. Es sind künstliche, organisch anmutende Gebilde, die lebenden Wesen, deren Teile oder biologischen Produkten nachempfunden sind. Vollendet in der ästhetischen Form sind sie frei vom Ornament oder Fassade.

Neue glaubhafte Formen stehen auf den Sockeln wie selbstverständlich und lebenstüchtig, eine emotionale Reaktion herausfordernd. Sie erheischen Aufmerksamkeit, machen neugierig oder lösen Befremden aus.

Die jüngeren Arbeiten gehen mit den Fundstücken freier um, mehr eigener Formwillen setzt sich durch, angeregt nun auch durch technische Elemente, durch Architektur beispielsweise, kommen neue Einflüsse dazu. Die Titel der Arbeiten »PAGODE«, »HOUSE«, »Charger«, das sind bestimmte PKW-Modelle aus den USA (zwei davon stehen auf dem eigenen Gehöft in Kneese) oder »RECEIVER READY« (bedeutet empfangsbereit) verweisen auf diese Einflüsse.

Ungebrochen setzt er sein Forschertum fort, hinterfragt Strukturen des Gefundenen ob in der Natur, ob in der Technik oder deren Abbildern in der Kunst beispielsweise.
Aus seinen Fundstücken, im Atelier sichtlich geordnet und nummeriert, wählt er aus, setzt er zusammen, verbindet und umhüllt die Teile. Er verbindet das Einzelne zu einem harmonischen Ganzen, bis es ›mit ihm spricht‹, wie Wunderlich betont. Erst dann ist es vollendet, wenn nicht, bleibt es in der ›Warteschleife‹ bis es neu hervorgeholt wird.

In der Ausstellung sollen diese nun mit den Besuchern ›sprechen‹. Neben Plastiken zeigt die Ausstellung auch Zeichnungen, Tusche auf Papier, spannungsvolle Kompositionen in schwarz weiß grau und rot, betitelt »Knapp«, »Harfe«, »Böse Wolke«, »Käfer« oder »Schönes Pferd«, spannungsreiche flächige Gebilde, deren Titel deren emotionale Wirkung unterstützen.

Mit der Ausstellung »RONIN« zeigt der Kunsthandel Dr. Wilfried Karger nach den Plastiken von Walter Libuda in seiner Ausstellung »FREIREISER« eine Exposition von Skulpturen, anders als bisher, die sich vom Abbildhaften des Dargstellten entfernt haben, erweitert also die bisherige Sicht auf die figurative Skulptur.

 

Für größere Darstellung/Detailinfos auf die Abbildungen klicken.

WU 984 -HOUSE-, 2014 / RONIN II, 2019  /  WU 9839 -RED DEVIL-, 2013

WU 9833 -ANOTHER MOTHER-, 2013  /  Schönes Pferd, 2016  / WU 9838 -ATOMIK-, 2013

KNAPP, 2016  /  HARFE, 2015  /  KÄFER, 2016

WU 9826, 2014  /  WU 9834 -THIRTEEN-, 2013  /  WU 9831 -RECEIVE READY-, 2014

 

Biografie
 
1961 in Berlin geboren, 1980 Abitur, von 1980 bis 1982 Stuckateurslehre, von 1982 bis 1986 Abendstudium und Gaststudium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, seit 1986 freiberuflich tätig. 1990 bis 1996 Gründung und Aufbau der
Atelierfabrik »culturLawine« in Berlin, diverse Studienreisen ins Ausland, 1994 bis 1995 Arbeitsaufenthalt in Portugal, 1997 Übersiedlung nach Mecklenburg-Vorpommern, 1999 Begegnung mit den Arbeiten von Donald Judd – Reise nach Marfa (Texas, USA), 2000 bis 2002 Lehrauftrag an der Technischen Universität Braunschweig, 2005 Gründung der Künstlergruppe MARFA mit Malte Brekenfeld und Susanne Rast, 2005 Kunst am Bau, ICR Rostock »DER WEG« (mit MARFA), 2006 Kunst am Bau, Rostock »EXPLORER«, 2008 Arbeitsaufenthalt in Japan, erste Bambusarbeiten mit Verbleib in Kyoto und Maizuru (Japan), 2010-11 »Altstadt-Modell« Rostock, Bronzerelief für die Volksund Raiffeisenbank in Rostock, Lange Straße, 2011 Kunstpreis der Hansestadt Rostock.

 

 

Eröffnung der Ausstellung, für größere Darstellung auf die Bilder klicken
Fotos: Dietrich Graf


Blick in die Ausstellung, für größere Darstellung auf die Bilder klicken
Fotos: Dietrich Graf

 

 

 

 

 

 

 

 

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